Strom und Energie - Lexikon

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Energie Lexikon

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Abschlagszahlung

Mit der Abschlagszahlung wird eine Teilzahlung eines ausstehenden Betrages bezeichnet, unter dem Vorbehalt einer endgültigen Rechnung. Ein Abschlag wird bei länger dauernden Leistungen wie Stromlieferungen angewendet, um das Risiko einer Zahlungsunfähigkeit für den Anbieter zu verringern. Stromanbieter verlangen von ihren Kunden entweder monatliche, vierteljährliche Abschläge oder aber auch eine jährliche Vorauskasse. Die fällige Summe wird auf der Basis des bisherigen Verbrauchs ermittelt. Bei Neukunden deren Basisdaten nicht vorliegen, wird der zu erwartende Verbrauch geschätzt.

Abwärme

Bei der Energieerzeugung wird Wärme freigesetzt. Diese freigesetzte Energie wird als Abwärme bezeichnet und beispielsweise in Heizkraftwerken zur Beheizung umliegender Wohnviertel genutzt.

Air Mass (AM)

AM ist die englische Abkürzung (Airmass) für Luftmasse. Die Luftmasse der Erdatmosphäre, durch die das Sonnenlicht dringt, beeinflußt dessen Zusammensetzung. Zur Mittagszeit, wenn die Sonne senkrecht steht, ist der Weg am kürzesten und der Air Mass (AM) beträgt 1.

Ampere

Ampere ist die Maßeinheit für die elektrische Stromstärke.

Amperestunde

Die Amperestunde ist die Einheit der Elektrizitätsmenge bzw. der elektrischen Ladung. Sie gibt die gespeicherte Energie eines Akkumulators oder einer Batterie als Verhältnis von Stromstärke und Zeit an. Bei einer Stromstärke von 1 Ampere fließt in 1 Stunde die Elektrizitätsmenge 1 Amperestunde durch einen Leiterquerschnitt. Das Einheitenzeichen ist 1 Ah = 1 Amperestunde.

Arbeitspreis

Der Arbeitspreis oder Verbrauchspreis gibt an, wie teuer eine Kilowattstunde Strom ist und wird in Cent pro Kilowattstunde berechnet und auf der Stromrechnung extra aufgeführt.

Ausgleichsenergie

Auftretenden Differenzen zwischen der Einspeisung von Elektrizität und der tatsächlichen Stromentnahme durch die Kunden müssen kurzfristig ausgeglichen werden (Ausgleichsenergie bzw. Regelenergie). Das regelt der Netzbetreiber jedes der sechs deutschen Verbundunternehmen in seiner Regelzone durch kurzfristiges Zu- bzw. Abschalten von Kraftwerken. Der jeweilige Netzbetreiber verfügt über eine Alleinstellung bei der Beschaffung und Bereitstellung dieser Regelenergie.

Auslandsschutzklausel

Bis zum 31. Dezember 2006 konnten deutsche Netzbetreiber den Netzzugang für Elektrizität aus dem Ausland verweigern, wenn der Strommarkt dort nicht im gleichen Maß liberalisiert war wie in Deutschland.

Bandstromlieferung

Bandstromlieferung nennt man die Stromlieferung "im Band", also mit einer konstanten Leistung, was in einem Diagramm des Leistungsverlaufes wie ein "Band" aussehen würde. Bandstromlieferungen werden schon frühzeitig vereinbart.

Beistellung

Wenn lokale Netzbetreiber ihre Netze überregionalen Stromprovidern zur Verfügung stellen, erheben sie in den meisten Fällen eine Netznutzungsgebühr. Hinzu kommen dann noch die gesetzlichen Abgaben wie Strom- und Mehrwertsteuer. Um im Wettbewerb günstige Tarife anbieten zu können, zahlen viele Stromprovider wegen dieser Abgaben noch etwas dazu. Das Zahlen dieser Abgabe wird Beistellung genannt.

Biogas

Biogas ist ein brennbares Gas, das durch Vergärung von Biomasse in Biogasanlagen hergestellt wird und zur Erzeugung von Bioenergie verwendet wird. Vor der Aufbereitung ist es eine wassergesättigte Gasmischung mit den Hauptkomponenten Methan (CH4) und Kohlendioxid (CO2). In Spuren sind meist auch Stickstoff (N2), Sauerstoff (O2), Schwefelwasserstoff (H2S), Wasserstoff (H2) und Ammoniak (NH3) enthalten.

Biogasanlage

Eine Biogasanlage dient der Erzeugung von Biogas durch Vergärung von Biomasse. In landwirtschaftlichen Biogasanlagen vergoren wird meist Gülle und Pflanzensilage als Substrat eingesetzt. Als Nebenprodukt wird ein als Gärrest bezeichneter Dünger produziert. Bei den meisten Biogasanlagen wird das entstandene Gas vor Ort in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt.

Biomasse

Die Energiegewinnung aus Biomasse erfolgt aus pflanzlichen oder tierischen Produkten oder Rückständen. Dabei kann es sich um Mist, Holz, Stroh, Pflanzen, Klärschlamm oder auch Hausmüll handeln, die bei der Zersetzung Wärme freisetzen. Diese Wärme wird in Energie umgewandelt.

Blockheizkraftwerke (BHKW)

Blockheizkraftwerke arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Ein Motor treibt einen Stromgenerator an, dessen Abwärme auf einen Heizkreislauf übertragen wird. Meistens wird Öl oder Gas verwendet. Die Energieausnutzung steigt durch die gleichzeitige Wärmenutzung auf bis zu 85%.
Die in Blockheizkraftwerken erzeugte Elektrizität und Wärme dient zur Versorgung von umliegender Wohnhaussiedlungen oder kleineren Gewerbegebieten. Nach diesem Prinzip arbeiten viele Stadtwerke. Inzwischen werden auch kleinere Blockheizkraftwerke - Einheiten entwickelt, die für Einfamilienhäuser und kleinere Gewerbebetriebe interessant sind.

Braunkohleschutzklausel

Die Braunkohleschutzklausel ist Bestandteil des Energiewirtschaftsgesetzes vom April 1998. Sie soll wegen der politisch gewollten erheblichen Investitionen in ostdeutsche Braunkohlekraftwerke und -tagebaue in Höhe von etwa 20 Milliarden Mark den Absatz von Strom aus ostdeutscher Braunkohle sichern helfen.
Angesichts der Entwicklung des Marktgeschehens in den vergangenen Jahren hat sich die Klausel als richtig und notwendig erwiesen. VEAG behält sich auch künftig die Einzelfallprüfung hinsichtlich der Anwendung der Braunkohleschutzklausel vor.

Brennstoffzellen-Heizgeräte

Brennstoffzellen-Heizgeräte erzeugen Wärme und Strom nicht wie herkömmliche Blockheizkraftwerke durch Verbrennungsmotoren sondern durch elektrochemische Energiewandlung. Gemeinsam ist beiden Technologien das Prinzip der gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme, der so genannten Kraft-Wärme-Kopplung. Brennstoffzellen-Heizgeräte zeichnen sich jedoch durch geringere Emissionen und eine höhere Energieeffizienz aus, was der Umwelt zu Gute kommt.

Brutreaktor

Kernkraftwerke werden nach diversen Kriterien in verschiedene Klassen eingeteilt. Wenn man sich das Kriterium "Reaktorkern" bzw. "Energieübertragung" aussucht, gibt es beispielsweise den Brutreaktor.
Brutreaktoren nutzen vorhandene Uranreserven besser und dienen der Stromerzeugung und der Erzeugung von Kernbrennstoff. Sie erzeugen mehr Spaltstoff als sie bei der Kettenreaktion verbrauchen. Schnelle Brüter besitzen keinen Moderator, somit werden die Kernspaltungen durch schnelle Neutronen ausgelöst.

Castor

Ein Castor (engl. Case for storage and transport of radioactive material) ist ein Behälter für radioaktiven Müll. Wenn dieser von einem Ort zu einem anderen gebracht wird, findet ein Castor-Transport statt. Der Behälter hat einen Körper aus Gusseisen mit Kugelgraphit und ist etwa 45 Zentimeter dick. Er muss auch bei einem Unfall dicht bleiben. Trotzdem treten aus einem Castor-Behälter, der radioaktives Material enthält, Gamma- und Neutronenstrahlung aus.

CCS

CCS, ist die Abkürzung des englischen "Carbon Capture and Storage" und bezeichnet Technologien, mit deren Hilfe CO2 aus dem Kraftwerksprozess herausgefiltert wird, um es dann so zu lagern, dass es nicht mehr oder erst im Laufe von Jahrhunderten, in die Atmosphäre gelangt.

CO2

CO2 ist die chemische Formel für Kohlendioxid.

Daseinsvorsorge

Mit Daseinsvorsorge bezeichnet man die Aufgabe der Kommunen, durch Leistungen wie Energieversorgung, Entsorgung und öffentlicher Transport, die Lebensbedingungen der Bürgerinnen und Bürger zu sichern.

Deckungsvorsorge

§ 13 des Atomgesetzes: Vorsorge für die Erfüllung gesetzlicher Schadensersatzverpflichtungen.
"Die Verwaltungsbehörde hat im Genehmigungsverfahren Art, Umfang und Höhe der Vorsorge für die Erfüllung gesetzlicher Schadensersatzverpflichtungen (Deckungsvorsorge) festzusetzen, die der Antragsteller zu treffen hat. Die Festsetzung ist im Abstand von jeweils zwei Jahren sowie bei erheblicher Änderung der Verhältnisse erneut vorzunehmen; hierbei hat die Verwaltungsbehörde dem zur Deckungsvorsorge Verpflichteten eine angemessene Frist zu bestimmen, binnen deren die Deckungsvorsorge nachgewiesen sein muss." Das heißt im Klartext: Die Betreiber von Kernkraftanlagen müssen dafür Vorsorge getroffen haben, dass sie im Falle eins Unfalls Schadensersatzansprüche Dritter befriedigen können. Die Höhe der Summe soll alle zwei Jahre überprüft werden. Das ist seit 1985 nicht mehr geschehen. Deshalb hat der Rechnungsprüfungsausschuss kürzlich die Bundesregierung aufgefordert, dies baldmöglichst nachzuholen. Die ganze News lesen Sie hier.

Diode

Eine Diode ist ein elektronisches Halbleiterbauelement, das elektrischen Strom in nur eine Richtung fließen lässt.

Diskriminierungsverbot

Diskriminierungsverbot besagt, dass die eigene Monopolstellung wie der stärkere Netzausbau und -Verfügbarkeit in einem Gebiet nicht zur Benachteiligung von Mitbewerbern genutzt werden dürfen.

Durchleitungsgebühren

Jeder Netzbetreiber ist dazu verpflichtet, Stromlieferungen eines Mitbewerbers an Kunden im Versorgungsgebiet zu gewähren. Für die Durchleitung können Gebühren erhoben werden. Für die neuen Bundesländer gilt bis Ende 2002 eine Übergangsregelung zum Schutz der Braunkohlewirtschaft, die das Recht auf Durchleitung einschränkt. Gemäß Energiewirtschaftsgesetz sind vorhandene Leitungen gegen festgelegte und nachweisbare Durchleitungsentgelte jedem transparent, objektiv und diskriminierungsfrei zur Verfügung zu stellen.

EEG Erneuerbare-Energien-Gesetz

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fördert die Erzeugung von Strom aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse, in dem es dem so erzeugten Strom die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz zu einem festgelegten Preis garantiert. Dieser liegt höher als der Preis für herkömmlichen Strom. Die Mehrkosten werden durch die sogannte "EEG-Umlage" auf alle Stromversorger umgelegt.

Einspeisevergütung

Vergütung für die Einspeisung von regenerativ erzeugtem elektrischem Strom (Windkraft etc.) in das allgemeine Stromnetz. Die Vergütung beträgt zwischen 80% und 90% des Durchschnittserlöses je Kilowattstunde aus der Stromabgabe von Elektrizitätsversorgungsunternehmen an die Endverbraucher.

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